Nicht-invasive Muskelstimulation kann den Beckenboden kräftigen und bei bestimmten Formen von Blasenschwäche unterstützend eingesetzt werden.
Behandlung verstehen
Individuell geplant. Medizinisch begleitet.
Die Inkontinenzbehandlung mit elektromagnetischer Muskelstimulation (HIFEM) zielt darauf ab, die tiefe Beckenbodenmuskulatur zu kräftigen. Während der nicht-invasiven Anwendung sitzt du bekleidet auf einem speziellen Behandlungsstuhl, dessen Magnetfeld wiederholte Muskelkontraktionen auslöst; eingesetzt wird dafür die CRISTAL ReVive® Technologie. Eignung und Behandlungsplan werden vorab ärztlich abgeklärt.
Die Inkontinenzbehandlung mit HIFEM (High-Intensity Focused Electromagnetic) ist eine nicht-invasive Anwendung zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Du sitzt dabei bekleidet auf einem speziellen Behandlungsstuhl, der über ein Magnetfeld wiederholte, tiefe Muskelkontraktionen auslöst – eingesetzt wird dafür die CRISTAL ReVive® Technologie.
Ein schwacher Beckenboden kann sich unter anderem als Belastungs- oder Dranginkontinenz zeigen, häufig nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder mit zunehmendem Alter. Ob die Anwendung für dich geeignet ist, wird vorab individuell und ärztlich geprüft.
Im Sitzen
bekleidet & nicht-invasiv
ca. 28 Min.
je Sitzung
ca. 6 Sitzungen
häufig, individuell
Ohne Ausfallzeit
in der Regel
Mögliche Anwendungsbereiche
Tiefe Muskulatur. Gezielt kräftigen.
Der Beckenboden trägt zu Kontinenz, Stabilität und Körpergefühl bei. Die HIFEM-Anwendung soll die tiefe Muskulatur durch wiederholte, elektromagnetisch ausgelöste Kontraktionen gezielt kräftigen. Ob und in welchem Umfang eine Anwendung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.
Belastungsinkontinenz
Dranginkontinenz
Mischinkontinenz
Beckenbodenschwäche nach der Schwangerschaft
Beckenboden in den Wechseljahren
Präventives Beckenbodentraining
Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden gehören ärztlich abgeklärt. Die Anwendung ersetzt weder eine Diagnose noch eine notwendige medizinische oder physiotherapeutische Behandlung.
Elektromagnetische Impulse
Tief erreichen. Rhythmisch kräftigen.
Das im Stuhl erzeugte Magnetfeld (HIFEM) durchdringt das Gewebe und regt die tiefe Beckenbodenmuskulatur zu wiederholten, kräftigen Kontraktionen an – mehr, als willentliches Training allein erreichen kann. Intensität und Protokoll werden an dein Ziel und dein persönliches Empfinden angepasst.
Für wen geeignet?
Kein Ersatz. Für Diagnose und Therapie.
Die Anwendung richtet sich an Menschen mit Beckenbodenschwäche, etwa nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Sie ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine physiotherapeutische Behandlung und ist nicht für jede Ausgangssituation geeignet – die Eignung wird vorab geprüft.
Ablauf der Inkontinenzbehandlung
Vier Schritte. Diskret begleitet.
Das persönliche Gespräch ist genauso wichtig wie die korrekte Sitzposition und ein passend gewähltes Trainingsprotokoll.
KI generiert
01
Vorgespräch
Beschwerden, Ziele, medizinische Vorgeschichte und mögliche Gegenanzeigen werden vertraulich geklärt.
02
Sitzposition
Du nimmst bekleidet auf dem Behandlungsstuhl Platz und wirst über dem Beckenboden korrekt ausgerichtet.
KI generiert
03
Trainingsprotokoll
Das Magnetfeld löst wiederholte Kontraktionen aus; Impulsstärke und Ablauf werden an Ziel und persönliches Empfinden angepasst.
KI generiert
04
Serie & Alltag
Weitere Sitzungen und ergänzende eigene Beckenbodenübungen werden individuell geplant.
86 Standorte
Diskret beraten. Praxis in deiner Nähe.
Finde über die Standortsuche eine ICE AESTHETIC® Praxis mit HIFEM-Beckenbodentraining in deiner Nähe und lass ärztlich prüfen, ob die Inkontinenzbehandlung für dich geeignet ist.
Die Inkontinenzbehandlung mit HIFEM (High-Intensity Focused Electromagnetic) ist eine nicht-invasive Anwendung zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. Über ein Magnetfeld werden im Sitzen wiederholte, tiefe Muskelkontraktionen ausgelöst. Eingesetzt wird dafür die CRISTAL ReVive® Technologie.
Wie läuft eine Sitzung ab?
Nach einem persönlichen Vorgespräch sitzt du bekleidet auf einem speziellen Behandlungsstuhl. Das gewählte Programm erzeugt ein Magnetfeld, das die Beckenbodenmuskulatur zu wiederholten Kontraktionen anregt. Kleidung muss dafür nicht abgelegt werden.
Wie lange dauert eine Sitzung und wie viele Sitzungen sind üblich?
Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 28 Minuten. Häufig wird eine Serie von rund sechs Sitzungen über mehrere Wochen geplant. Anzahl und Abstand richten sich nach Ausgangssituation und individueller Reaktion.
Bei welchen Formen der Inkontinenz kann sie eingesetzt werden?
Mögliche Anwendungsbereiche sind Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz sowie eine Beckenbodenschwäche nach der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Beschwerden müssen vorher ärztlich abgeklärt werden; die Anwendung ist kein Heilversprechen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Anwendung ist nicht-invasiv und kommt ohne Nadeln oder Operation aus. Spürbar sind die rhythmischen Muskelkontraktionen im Beckenboden, die als kräftiges Ziehen wahrgenommen werden können. Die Intensität wird schrittweise angepasst; das Empfinden ist individuell.
Gibt es nach der Behandlung eine Ausfallzeit?
Eine längere Ausfallzeit ist in der Regel nicht vorgesehen. Viele Menschen kehren direkt in ihren Alltag zurück. Ein leichtes, muskelkaterähnliches Gefühl im Beckenboden ist möglich.
Für wen ist die Inkontinenzbehandlung nicht geeignet?
Gegen eine Anwendung können unter anderem Herzschrittmacher, Medikamentenpumpen, Metallimplantate im Behandlungsbereich, eine Kupferspirale, eine Schwangerschaft, Herzerkrankungen oder Epilepsie sprechen. Die vollständige Prüfung erfolgt vorab in der Praxis.
Ersetzt die Behandlung Physiotherapie oder eine ärztliche Behandlung?
Nein. Die Anwendung kann ein Beckenbodentraining unterstützen, ersetzt aber weder eine ärztliche Diagnose noch eine physiotherapeutische oder medizinische Therapie. Anhaltende oder neu auftretende Beschwerden gehören immer ärztlich abgeklärt.